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Willenskraft trainieren - Marc Lucas Weber
Erkenntnisse aus der Forschung
Marc Lucas Weber

Wussten Sie...

…dass Ihr Willenskraft-Muskel durch Beanspruchung ermüdet, sodass er für weitere Tätigkeiten weniger Energie zur Verfügung hat?

  • Zum Beispiel neigen Politiker, die in Ihrem Job viele Entscheidungen treffen, mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Seitensprung. Ihre Willenskraft wurde durch die vielen Entscheidungen so stark beansprucht, dass sie im Bereich der Treue fehlt. Prominente Beispiele sind bekannt.
    Tipp: Beginnen Sie Ihren Tag mit wichtigen Aufgaben, bevor Sie Ihre Willenskraft durch Unwichtiges (E-Mail-Verkehr, etc.) erschöpfen.

…dass Meditieren dabei hilft, Ihren Willenskraft-Muskel zu trainieren?

  • Buddhistische Mönche haben nachweislich eine sehr stark ausgeprägte Willenskraft.
    Tipp: Beginnen Sie mit Atemmeditation. Konzentrieren Sie sich einige Minuten nur auf das Ein- und Ausatmen. Wenn Ihre Gedanken abschweifen, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder zurück auf Ihren Atem.

…dass Sie Ihren Willenskraft-Muskel trainieren, wenn Sie Ungewohntes tun?

  • Der neue Weg zur Arbeit oder die schwache Hand beim Zähneputzen sind bewährte Trainingsmethoden.
    Tipp: Verlassen Sie Ihre Komfortzone. Damit erweitern Sie nicht nur Ihr Potenzial, Sie trainieren auch Ihre Willenskraft.

…dass Zucker Ihnen kurzfristig dabei hilft, Ihrem Willenskraft-Muskel neue Energie zu verleihen?

  • Es ist kein Zufall, dass Sie im Supermarkt kurz vor der Kasse noch zahlreiche Süßigkeiten finden. Nach all den Entscheidungen, die Sie gerade getroffen haben, strebt Ihr Körper nach einem Energieschub.
    Tipp: Übertreiben Sie es nicht. Die Wirkung hält nur kurzfristig und langfristig folgt sogar ein erheblicher Leistungsabfall.

…dass Sie kurzfristigen Versuchungen seltener widerstehen können, wenn Sie traurig, gestresst, müde oder hungrig sind?

  • Das Klischee des verbitterten Singles, der zusammen mit einer Sprühdose Sahne einen Videoabend verbringt, kann sich durchaus bewahrheiten.
    Tipp: Treffen Sie langfristige Entscheidungen ausschließlich, wenn Sie sich fit fühlen – am Besten morgens!

…dass es kein Multitasking gibt?

  • Das Gehirn übt keine zwei Aktivitäten gleichzeitig aus. Stattdessen springt es blitzschnell zwischen den Aufgaben hin und her. Dieses Springen führt zu einer geringeren Produktivität.
    Tipp: Fokussieren Sie sich auf eine Aktivität. Schalten Sie Störfaktoren wie Fernseher, Radio, etc. aus.

…dass Adipositas ansteckend ist?

Verantwortlich dafür sind Spiegelneuronen. Sie sorgen dafür, dass Sie das Gleiche empfinden wie Ihr Gegenüber. Wenn Ihr Gegenüber oft nach ungesundem Essen schmachtet, wird es Ihnen genauso gehen. Nicht nur Adipositas ist ansteckend. Auch Freude, Erfolg, Trauer und Stress werden durch unser Gehirn unmittelbar nachempfunden.
Tipp: Treffen Sie bewusste Entscheidungen über Ihr soziales Umfeld. Das folgende Video dient als Inspiration.

In 5 Schritten zum Ziel

Schlechte Gewohnheiten sind wie ein bequemes Bett. Es ist leicht, Dich hinzulegen und schwer, wieder aufzustehen.

Unbekannt